Die Reise an den Bodensee vom 30.9. – 01.10.2011

Es war der Bodensee-Marathon, -Halbmarathon und –Viertelmarathon, den 18 Läuferinnen und Läufer von :anlauf plus 5 Begleitpersonen kennenlernen wollten und immer, wenn :anlauf unterwegs ist, hat sich diese Reise wieder gelohnt. Allein auf der Hinfahrt haben wir  (7 Leute in meinem Bus und 6 Leute in einem angemieteten Bus, (der Rest kam später mit privaten PKW´s) so viel Spaß gehabt, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Monika Loos hatte Geburtstag und den haben wir während zwei Picknickpausen mit Sekt und O-Saft und einem Geburtstagslied auf dem Rastplatz gefeiert.
Unser Hotel in Lindau war o.K. und nach der Zimmerverteilung haben wir uns den Ort angesehen. Abendessen war schon für 17,30 vorbestellt, weil wir um 20,00 Uhr zu einer Stadtführung (Nachtführung) auf der Lindau-Insel angemeldet waren. Wir wussten zu dem Zeitpunkt noch nicht genau, wie weit der Fußmarsch dorthin war und deshalb wollten wir mal Busfahren, eigentlich gerne schwarz, aber wie das so ist, wenn Provinzler unterwegs sind, kamen wir prompt in die Kontrolle. Ein Glück, dass wir doch noch die Fahrkarten gekauft hatten, das wäre sonst sehr teuer geworden.
Die Stadtführung war sehr schön und romantisch im dunklen, so ganz anders, als man es sonst gewohnt war und dauerte fast 2 Stunden.
Am nächsten Morgen vor dem Frühstück war eine halbe Stunden joggen angesagt, 11 Leute haben mitgemacht. Um 10,00 Uhr sind alle auf die Insel marschiert (es war doch nicht so weit) zur Startnummernausgabe und zur Marathonmesse. Hier gab es sehr viel zu sehen und zu kaufen zu sehr zivilen Preisen. Auch die Nudelparty auf einem Ausflugsdampfer war gelungen.
Im „Alten Rathaus“ wurden sehr interessante Vorträge angeboten und Bruno, Marlene und ich haben uns den Vortrag von Dr. Feil zum Thema „Neue Wege in der Sporternährung“ angehört. Es gibt viel Neues hierzu und ich hoffe, wir bekommen den Vortrag als PDF-Datei zugesandt, dann hätten wir wieder alle was davon.
Beim Rundgang und Kaffeetrinken auf der Insel haben sich Marlene und Sonja eine warme Jacke gekauft. Es klingt komisch, aber die Temperaturen waren bestimmt 10 Grad niedriger als hier zu Hause und außerdem war es stark neblig und feucht. Außer dem Nebel (der hätte keine gute Sicht auf den See und die Berge erlaubt) wäre es das Wetter für den Lauf, haben wir alle gedacht….
Aber es kam ganz anders. Pünktlich am Sonntag um 11,11 Uhr für alle Teil-nehmerinnen und Teilnehmer riss die Wolkendecke auf und es wurde warm und immer wärmer, aber auch klarer und der schönste Teil des gesamten Laufes präsentierte sich bei wunderbarem Wetter. Es war schon interessant, dass sich zum Ende des Halbmarathons der Himmel wieder verdunkelte und die Marathonläufer bei angenehmeren Temperaturen den Lauf beenden konnten. Er war nämlich nicht so interessant wie der erste Teil, wurde sogar in der Schweiz als langweilig empfunden.
Die Stimmung im Stadion war bombastisch. Die Tribüne war total besetzt und die Zuschauer haben jeden einzelnen Läufer und jede einzelne Läuferin in´s Ziel geschrien. Die Versorgung für die Teilnehmer/innen nach dem Lauf einschl. Duschen ließ nichts zu wünschen übrig.
Die Viertel- und Halbmarathonläufer/Innen von :anlauf haben nach ihrem Lauf an der Strecke gestanden und angefeuert, bis die letzte Läuferin von uns im Ziel war. Wir haben uns trotz der vielen Menschen nach der Veranstaltung alle wiedergefunden, das war wunderbar.
Eigentlich sollte die Rückfahrt zum Hotel mit dem Schiff erfolgen, wir haben dann aber den Zug genommen, das ging schneller und war kostenlos, mussten aber dann vom Bahnhof Lindau Insel bis zum Hotel laufen, das hat schon sehr weh getan. Trotz der Schmerzen in den Knochen ging´s abends allerdings nochmal zurück zur Insel,
(natürlich mit dem Bus) weil in einer Pizzeria für alle ein Tisch bestellt war. Zurück haben wir allerdings wieder die Füße genommen.
Der letzte Tag begann feucht fröhlich. Gernot hatte Geburtstag. Wir haben ihn zum Frühstück mit „Happy Birthsday, lieber Gernot“ begrüßt und es gab wieder „geistige Getränke“.
Die Rückfahrt war sensationell. Alle hatten so etwas noch nicht erlebt. Am Ende eines verlängerten Wochenendes war kein Betrieb auf den Autobahnen. Es gab nirgendwo einen Stau, wir kamen mit Pause in gut 5 Stunden nach Hause „geflogen“.
Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln: Beim Ausladen von Ingrid Wanka´s Gepäck in der Leimbachstraße wurde die Kühltasche von Monika Loos mit ausgeladen und vergessen. Da stand sie nun, die Kühltasche, einsam und verlassen auf dem Bürgersteig vor dem Blumenladen. Monika meinte dann beim Verabschieden: “Macht nichts, ich hole sie später mit dem Auto ab. Ob sie dann wohl noch dort stand???
Liebe Grüße
Eure Heike

Bilder vom 3-Länder-Marathon

Drei-Länder-Marathon Viertel-Marathon 12 km 2.10.2011

Platz Pl.AK Startnr. Name AK Ziel
617 46 3540 Wagener, Hermann-Joseph (GER) M50 01:20:02
197 21 3370 Bachhofer, Christina (GER) W45 01:10:34
479 96 2793 Herweg, Sonja (GER) W40 01:20:01
616 45 2937 Holthoff-Frank, Klaus (GER) M50 01:20:01
497 4 8204 Loos, Monika (GER) W60 01:20:34

Drei-Länder-Halbmarathon 21,1 km 2.10.2011

Platz Pl.AK Startnr. Name AK Ziel
513 4 3152 Wolf, Annette (GER) W60 02:05:29
269 15 2938 Frank, Monika (GER) W55 01:56:18
512 97 2432 Latsch, Alexandra (GER) W40 02:05:34
1905 60 2709 Parussel, Gernot (GER) M60 02:20:42
1596 15 2997 Stettner, Bruno (GER) M70 02:05:06
505 3 2996 Stettner, Marlene (GER) W65 02:05:10

Drei-Länder-Marathon 42,195 km 2.10.2011

Platz Pl.AK Startnr. Name AK Ziel
282 39 433 Lautz, Marion (GER) W50 04:48:23
215 14 220 Horwath, Jutta (GER) W55 04:21:51
201 43 199 Macziej, Claudia (GER) W40 04:20:21
117 29 276 Schürbusch, Heike (GER) W45 03:58:52
223 25 414 Weckwert, Astrid (GER) W50 04:24:52
297 18 364 Wanka, Ingrid (GER) W55 04:59:57